Aktuelle Informationen zu den Kosten des Ladevorgangs von Elektrofahrzeugen zeigen, dass der Preis für das Laden des Fahrzeugs von unterschiedlichen Faktoren abhängt. Im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren sind die Kosten für das Betanken mit fossilen Brennstoffen jedoch oft niedriger.
Früher war es recht einfach abzuschätzen, wie viel das Tanken eines Fahrzeugs kosten würde: Man benötigte lediglich den Preis pro Gallone, die Größe des Kraftstofftanks und die Menge an Kraftstoff, die benötigt wurde. Diese Berechnung gestaltet sich jedoch für Elektrofahrzeuge komplizierter, da verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssen. Die Akkugröße ist hier ein entscheidendes Element, denn wie beim Tanken eines größeren Tanks, kostet das Aufladen eines größeren Akkus auch mehr. Außerdem beeinflusst der Ladezustand der Batterie den Preis, da eine vollständige Aufladung teurer ist als eine teilweise Aufladung.
Variieren können auch die Stromkosten in den Vereinigten Staaten erheblich. Der Durchschnittspreis pro Kilowattstunde (kWh) liegt laut der US Energy Information Administration bei 18,83 Cent. Bei einer durchschnittlichen Batteriekapazität von 73 kWh ergibt sich eine 80-prozentige Aufladung zu Hause von etwa 11 US-Dollar. Es ist jedoch ratsam, die Aufladung auf 80 % zu beschränken, um die Lebensdauer der Batterie zu erhöhen.
Warum die tatsächlichen Ladekosten variieren
Die obigen Berechnungen stellen eine Vereinfachung dar. Zwei ähnliche Haushalte in derselben Stadt könnten beispielsweise unterschiedliche Tarife zahlen. Geografische Unterschiede beeinflussen die Kosten erheblich. Während der US-Durchschnitt bei 18,83 Cent pro kWh liegt, zahlen Verbraucher in Hawaii bis zu 46,62 Cent und in Kalifornien 35,25 Cent pro kWh.
Zusätzlich spielt der Ladeort eine bedeutende Rolle. Obwohl das Laden zu Hause in der Regel günstiger ist, weichen die Preise an öffentlichen Ladestationen oft erheblich ab. Während die durchschnittlichen Kosten für öffentliche Ladestationen bei 41,8 Cent pro kWh liegen, können Abonnements und Angebote an bestimmten Ladepunkten Rabatte bieten. Eine 80-prozentige Ladung einer 73-kWh-Batterie an einer öffentlichen Station beläuft sich somit auf etwa 24 US-Dollar.
So halten Sie die Ladekosten für Ihr Elektrofahrzeug niedrig
Besitzer von Elektrofahrzeugen haben die Möglichkeit, die Ladevorgänge kostengünstig zu gestalten. Die heimische Ladeinfrastruktur bietet in der Regel die niedrigsten Kosten, insbesondere wenn nachts zu günstigeren Tarifen geladen wird. Einige Versorgungsunternehmen bieten spezielle Tarife für das Laden von Elektrofahrzeugen über Nacht an.
Des Weiteren können Ladestationen der Stufe 2 die Ladezeiten optimieren, jedoch sollten die Vorabkosten für die Installation berücksichtigt werden. Darüber hinaus können Netzwerke für öffentliche Ladesäulen Mitgliedsvorteile anbieten, die Rabatte für die Nutzung der Ladeinfrastruktur umfassen. Eine App für jedes Netzwerk informiert über aktuelle Preise und eventuelle Zusatzgebühren. Die Verwendung von Ressourcen wie PlugShare kann zusätzlich helfen, kostenlose Ladestationen in der Umgebung zu finden.
