Die kürzliche Mission von Artemis II hat das Publikum auf beeindruckende Weise in Staunen versetzt, indem sie eine neue Ära der Mondexploration einläutete. Seit der Apollo-17-Mission im Jahr 1972 hat es keinen weiteren Versuch gegeben, Menschen zum Mond zu senden, was diese Mission besonders aufregend macht. Die kraftvolle Raketenstarts erzeugte eine enorme Energie, um ein so großes Raumschiff von der Schwerkraft der Erde zu befreien und in den Weltraum zu katapultieren.
Für den Start war eine Stuwkraft von 8,8 Millionen Pfund erforderlich, die nötig war, um die 90 Meter hohe NASA-Rakete in die Höhe zu treiben. Eine der durch Flüssigwasserstoff und Sauerstoff betriebenen Triebwerke könnte fast eine Million Kilometer Straßenbeleuchtung betreiben. Die Artemis II SLS (Space Launch System) erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40.000 km/h, eine Geschwindigkeit, die notwendig ist, um den Mond zu erreichen. Diese Geschwindigkeit war vergleichbar mit der, die die Besatzung der Apollo-13-Mission im Jahr 1970 erlebte, als ähnliche Höchstgeschwindigkeiten erreicht wurden.
Es gab jedoch Bedenken hinsichtlich der strukturellen Integrität der Orion-Kapsel. Glücklicherweise hielt das Hitzeschild während der Rückkehrphase stand, als das Raumfahrzeug sicher und unversehrt zurückkehrte.
Eine bemerkenswerte Leistung für die Menschheit
Doch die Expedition war nicht nur ein geradliniger Flug zur Mondoberfläche. Artemis II startete das Orion-Raumschiff in die Erdumlaufbahn, wobei sie gegen die Schwerkraft ankämpfte, bevor es durch die verschiedenen Schichten der Atmosphäre in den Weltraum eindrang.
Während des Aufstiegs erreichte Artemis II Geschwindigkeiten von über 40.000 km/h, wobei die genaue Geschwindigkeit vom Bezugssystem abhängt. In der Nähe des Mondes erreichte die Rakete eine Geschwindigkeit von etwa 100.000 km/h relativ zur Erde, während sie im Verhältnis zum Mond eine Geschwindigkeit von 5.000 km/h hatte. Diese Zahlen sind schwer greifbar; selbst ein F-35-Jet erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 1.200 km/h.
Bei der Rückkehr in die Erdatmosphäre erreichte das Orion-Raumschiff ebenfalls Geschwindigkeiten um die 40.000 km/h, bevor es dramatisch bremste und sicher mit einem Fallschirm im Ozean landete. Die Koordination, Planung, technische Kompetenz sowie die Tapferkeit der Besatzung von NASA verdeutlichen die Ingenieurskunst und den Entdeckerdrang der Menschheit.
Die Besatzung der Artemis II hat den Grundstein für zukünftige Missionen und Mondforschungen gelegt. Es bleibt abzuwarten, wohin die moderne Raumfahrt führen wird, doch eines ist sicher: Wir konnten die Geschichte miterleben, geschrieben von einigen sehr mutigen Menschen, die beeindruckende Geschwindigkeiten erreichten.
