In den USA gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder in vielfältigen Formen und Größen, jedoch sind nur einige mit blinkenden gelben Lichtern ausgestattet. Diese Signale erregen gezielt die Aufmerksamkeit der Autofahrer, um auf unerwartete Gefahren in der Umgebung hinzuweisen, etwa auf Baustellen oder stark frequentierte Fußgängerbereiche. Wenn ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild mit gelben Lichtern blinkt, gilt in der Regel eine vorübergehend reduzierte Geschwindigkeitsbegrenzung, die oft nur unter bestimmten Bedingungen aktiv ist—beispielsweise während der Schulzeiten oder bei Anwesenheit von Kindern.
Die Blinker sind ein Warnsignal, das insbesondere in Bereichen mit hohem Fußgängerverkehr dringend beachtet werden sollte. Autofahrer, die diese Signale missachten, riskieren ein Bußgeld—vor allem in Bundesstaaten, in denen Geschwindigkeitsübertretungen strenger geahndet werden.
Gelb ist leicht erkennbar
Die Wahl der Farbe Gelb basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Als universelles Symbol für Vorsicht ist Gelb im sichtbaren Spektrum am leichtesten wahrnehmbar. Laut einer Studie der Iowa State University reagiert das menschliche Auge bei normalen Lichtverhältnissen am empfindlichsten auf Gelbtöne. Zusätzlich wurde durch die Bundesstraßenverwaltung festgestellt, dass farbige Warnschilder in Gelb und fluoreszierendem Gelbgrün aus größeren Winkeln besser erkennbar sind als herkömmliche Schwarz-Weiß-Schilder, vor allem in urbanen Gebieten.
Die Richtlinien der Bundesbehörde sehen zudem vor, dass Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder mit gelben Blinklichtern 50 bis 60 Blitze pro Minute abstrahlen sollten, wobei jeder Blitz mindestens die Hälfte bis zwei Drittel des Gesamtzyklus aktiv bleiben muss. Solche Maßnahmen dienen der Erhöhung der Verkehrssicherheit und dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer.
