Einige Marken sind vor dem Verbot ausländischer Router in den USA sicher, aber niemand scheint zu wissen, warum

von gadgetadmin

Am 23. März 2026 gab die Federal Communications Commission (FCC) bekannt, dass im Ausland hergestellte Consumer-Router Teil der institutionellen Abgedeckten Liste werden. Diese Liste umfasst Kommunikationsgeräte und -dienste, die nach einer gründlichen Prüfung durch ein vom Weißen Haus einberufenes behördenübergreifendes Gremium als inakzeptables Risiko für die nationale Sicherheit der USA oder die Sicherheit von US-Bürgern eingestuft werden. Dieses Verbot für neue Internet-Router, die außerhalb der USA hergestellt werden, ist im Rahmen des Secure and Trusted Communications Networks Act eingeführt worden, der 2019 vom Kongress beschlossen wurde. Daraus folgt, dass etwa 60 % der in den USA verwendeten Router, die in China produziert werden, betroffen sind. Das Verbot erstreckt sich nicht nur auf ausländische Marken, sondern auch auf amerikanische Unternehmen, die ihre Router im Ausland fertigen lassen.

Zwei Wochen nach dieser Entscheidung, am 14. April 2026, gaben die FCC und das Homeland Security Bureau bekannt, dass besondere Ausnahmen für bestimmte Marken geschaffen wurden, die weiterhin im Ausland hergestellte Router verkaufen dürfen. Die betroffenen Produkte umfassen unter anderem einige Drohnensysteme und eine Kollektion von Routern der Marken Adtran und Netgear. Der Grund, warum gerade diese beiden Marken ausgenommen sind, bleibt jedoch unklar, und es gibt keine transparenten Kriterien, die deren Zulassung rechtfertigen.

Wie sieht das Befreiungsverfahren aus?

Die FCC hat klargestellt, dass Produkte von der Beschränkungsliste genommen werden können, wenn eine qualifizierte nationale Sicherheitsbehörde dies anordnet. Die FCC kann jedoch nicht eigenständig Produkte aus der Liste entfernen oder neue Modelle genehmigen. Auf der Website der FCC wird darauf hingewiesen, dass im Ausland hergestellte Router als inakzeptables Risiko betrachtet werden, es sei denn, das Kriegsministerium oder das Heimatschutzministerium übermitteln eine spezifische Feststellung, dass ein bestimmter Router keine solchen Risiken birgt. Daher muss eine der genannten Institutionen grünes Licht geben, damit ein Router eine bedingte Genehmigung erhält, wobei die Kriterien dafür unklar sind.

Router-Hersteller sind aufgefordert, der FCC Informationen über ihre Unternehmensstruktur, die Herstellungs- und Lieferkette der Router sowie einen Plan zur Verlagerung der Produktion in die USA zu übermitteln. Diese Informationen werden an das Kriegsministerium oder das Heimatschutzministerium weitergeleitet, die die Entscheidungsgewalt innehaben. Für viele große WLAN-Router-Marken sind bislang keine Ausnahmen erteilt worden.

Diejenigen, die als sicher gelten, wie Adtran und Netgear, können eine bedingte Genehmigung erhalten, die jedoch lediglich bis zum 1. Oktober 2027 gilt. Die Informationen, die von der FCC angefordert werden, deuten darauf hin, dass von den Unternehmen erwartet wird, dieses Zeitfenster zu nutzen, um die Produktion in die USA zu verlagern.

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