Mazdas neues Infotainment behebt endlich jahrelange Beschwerden (aber ich kann nicht sagen, dass es perfekt ist)

von gadgetadmin

Der Mazda CX-5 2026 präsentiert sich als größeres und auffälligeres SUV, das zu einem Einstiegspreis von unter 30.000 US-Dollar angeboten wird, jedoch vor Zielgebühren und Steuern. Die entscheidenden Neuerungen finden sich am Armaturenbrett, wo der japanische Autohersteller seit Jahren in der Kritik steht. Kunden bemängelten insbesondere, dass sie deren Infotainment-Bildschirme nicht berühren konnten, was Mazdas Widerstand gegen Touchscreens zunehmend als veraltet erscheinen lässt.

Die Display-Größe des CX-5 war zwar mit 10,25 Zoll auf dem Papier nicht klein, doch aufgrund seiner breiten und flachen Form wirkte er im Vergleich zu den wachsenden Bildschirmen in konkurrierenden SUVs als unzureichend. Mazda begründete seine Zurückhaltung bezüglich Touchscreens mit der Notwendigkeit, den Blick der Fahrer nicht von der Straße abzuwenden, und plädierte dafür, dass Bildschirme weiter oben auf dem Armaturenbrett platziert werden sollten. Allerdings stellte sich heraus, dass diese Anordnung das Erreichen des Displays erschwerte.

Abschied vom wenig beliebten Klickrad

Ein weiteres ungeliebtes Element, das Mazda-Fahrer bisher verwendeten, war das Scrollrad in der Mittelkonsole, das als Joystick diente. Es erleichterte die Navigation durch die Benutzeroberfläche, war jedoch umständlich in Verbindung mit Apple CarPlay oder Android Auto. Neuere Mazda-Modelle hatten zwar Touchscreens, doch war die Berührung während der Fahrt oft nicht erlaubt und fühlte sich unpraktisch an. Der 2026 CX-5 bringt jedoch einen bedeutenden Wechsel mit einem Touchscreen-First-Ansatz, der erstmals in deren Modellreihe umgesetzt wird.

Große Bildschirme, kleine Symbole

Mit einem überlegenen Infotainmentsystem bringt der CX-5 einen beeindruckenden Touchscreen mit 12,9 Zoll – oder sogar 15,6 Zoll in der Top-Ausstattungsvariante. Trotz der Größe sind viele der am häufigsten verwendeten Bedienelemente bemerkenswert klein, was die Interaktion erschwert. Der Platz für die Klimasteuerung ist zwar ausreichend, aber die wichtigen Funktionen zur Temperaturregelung sind oft in Untermenüs versteckt.

Mazda schwimmt wieder einmal gegen den Strom

Die Entscheidungen von Mazda erscheinen besonders konträr, da viele andere Automobilhersteller nun zu benutzerfreundlicheren Lösungen übergehen. Die Integration physischer Lautstärketasten auf dem Touchscreen des 2026 CX-5 zeigt Mazdas aufkommenden Trend, sich zu modernisieren, bleibt jedoch in Bezug auf einige Funktionen, wie den Geräuschregler, hinter den Mitbewerbern zurück. Dennoch sind einige Änderungen logisch, wie etwa die schnelle Zugangstaste zur Außenkamera, die am Lenkrad positioniert ist.

Der CX-5-Sweetspot 2026

Insgesamt stellen die Neuerungen des CX-5 eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem vorherigen Modell dar. Als attraktivste Variante für preisbewusste Käufer gilt der CX-5 2.5 S Select, der bei 33.485 US-Dollar beginnt. Diese Ausstattung bietet einen großzügigen 12,9-Zoll-Touchscreen sowie kabellose Smartphone-Projektion. Mazda könnte die bestehenden Probleme mit seinem neuen Infotainmentsystem dank der integrierten Google-Unterstützung potenziell beheben, doch der Bedarf nach physischen Steuerungen könnte in zukünftigen Modellen beibehalten werden.

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