Besitzer eines Jeep Wrangler, Wrangler 4XE oder Gladiator der Modelljahre 2021 bis 2025 sollten aufmerksam sein, da ihre Fahrzeuge möglicherweise Teil einer weitreichenden Rückrufaktion sind. Der Grund für diesen Rückruf liegt in der Gefahr, dass die Verkabelung innerhalb der Komponenten der Servolenkung überhitzen und sich entzünden kann. Diese Gefahr besteht, selbst wenn das Fahrzeug geparkt und vollständig ausgeschaltet ist oder sich im Zubehörmodus befindet.
Die betroffenen Jeep-Modelle sind mit einer elektrisch-hydraulischen Servolenkung ausgestattet, deren Elektropumpe den Fahrer unterstützt. Ein hoher Widerstand am Anschluss dieser Pumpe kann den Spannungsfluss einschränken und zu einer signifikanten Erwärmung führen. In Kombination mit den brennbaren Materialien, die in modernen Fahrzeugen verwendet werden, hat dies den Autohersteller veranlasst, einen Rückruf auszusprechen.
Die Nationale Behörde für Straßenverkehrssicherheit (NHTSA) hat am 4. Juni 2026 auf den Fehler hingewiesen, von dem 1.076.999 Wrangler und Gladiator betroffen sind. Dies ist nicht der erste Rückruf von Jeep in diesem Jahr und folgt einem Rückruf für 80.000 Grand Cherokees, der Anfang 2026 stattfand.
So erfahren Sie, ob Ihr Jeep von der Rückrufaktion betroffen ist und was als Nächstes zu tun ist
Besitzer können herausfinden, ob ihr Jeep von dem Rückruf betroffen ist, indem sie die NHTSA-Datenbank besuchen oder ihre Fahrgestellnummer bzw. ihr Nummernschild verwenden. Alternativ ist der Kundendienst von FCA US LLC unter der Telefonnummer 1-800-853-1403 erreichbar. Betroffene Fahrzeughalter sollten ihr Fahrzeug umgehend zu einer Serviceabteilung des Jeep-Händlers bringen, wo Techniker die Verkabelung überprüfen können. Stellantis hat derzeit keine Lösung parat, allerdings werden alle notwendigen Ersatzteile den Besitzern kostenlos zur Verfügung gestellt.
In der Zwischenzeit hat der Autohersteller empfohlen, die Fahrzeuge draußen zu parken, um das Brandrisiko zu minimieren. Außerdem wird geraten, sicherzustellen, dass zwischen dem Fahrzeug und dem Wohnhaus ausreichend Platz besteht. In der Rückrufankündigung wird zudem empfohlen, die betroffenen Fahrzeuge in einem Abstand von anderen Fahrzeugen zu parken, um die Gefahr einer potenziellen Brandausbreitung zu verringern.
Die Rückrufmitteilung hebt hervor, dass nicht alle Fahrzeuge gleichermaßen betroffen sind, obwohl einige von überhitzten Kabeln gefährdet sein könnten. Laut NHTSA führte dieser Fehler bis zum 9. Juni zu 51 Bränden und einer Person wurde Verletzungen zugefügt.
