Nieuwe vorm van aluminium kan edele metalen vervangen tegen een fractie van de kosten

von gadgetadmin

Wissenschaftler des King’s College London und des Trinity College Dublin haben eine neuartige Form von Aluminium entwickelt, die möglicherweise teure Übergangsmetalle wie Platin und Palladium in verschiedenen industriellen Anwendungen ersetzen könnte. Diese neue Chemikalie, bekannt als Cyclotrialuminium, besteht aus drei Aluminiumatomen, die in einer trimeren Struktur angeordnet sind. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Cyclotrialuminium zeichnet sich durch Eigenschaften aus, die ihm eine ähnliche Funktionsweise wie Platin und Palladium verleihen. Diese beiden Metalle sind bekannt für ihre Rolle als Katalysatoren in chemischen Reaktionen, sind jedoch erheblich kostspieliger – bis zu 20.000 Mal teurer als Aluminium. Darüber hinaus hat Cyclotrialuminium die Fähigkeit, chemische Reaktionen zu initiieren, bei denen teurere Metalle Schwierigkeiten haben, ohne dabei bei Kontakt mit verschiedenen Lösungsmitteln zu zerfallen. Dies könnte die Effizienz in vielen chemischen Prozessen erheblich steigern.

Das Potenzial des innovativen Aluminiums

Die ersten Laborversuche zeigen, dass Cyclotrialuminium vielversprechende Ergebnisse liefern könnte. Es wurde verwendet, um Wasserstoffmoleküle (H2) zu spalten, was eine wichtige Grundlage für die Wasserstoffenergieproduktion darstellt. Diese Technologie könnte somit einen Beitrag zur Herstellung saubere Energieträger leisten. Darüber hinaus fungierte das Molekül auch als Katalysator für die kontrollierte Kettenpolymerisation von Ethen, einem der grundlegenden Bausteine für Kunststoffe.

Besonders bemerkenswert sind die unerforschten Reaktionen, die beim Kontakt mit Ethen auftreten. Bakewell und ihr Team entdeckten, dass Cyclotrialuminium Ringstrukturen bildet, die aus fünf und sieben Atomen aus Aluminium und Kohlenstoff bestehen. Dies deutet auf eine neue Klasse von Reaktionen hin, die über die Möglichkeiten von Platin und Palladium hinausgehen.

Der Abbau von Platin, hauptsächlich in Südafrika, erfordert immense Energiemengen, da zur Gewinnung weniger Gramm mindestens eine Tonne Erze verarbeitet werden muss. Ein Wechsel von Platin zu Aluminium könnte nicht nur die Produktionskosten senken, sondern auch die Umweltbelastung reduzieren. Aluminiummaterialien haben sich in verschiedenen grünen Initiativen bereits als wertvoll erwiesen. Allerdings befinden sich die Forschungen noch in einem frühen Stadium, und es bleibt abzuwarten, wie diese Erfolge im großtechnischen Maßstab umgesetzt werden können. Sollte sich Cyclotrialuminium als praktisch erweisen, könnte Aluminium weit über den Einsatz in der Küche hinaus relevant werden.

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