Wassermühlen, die angetrieben von Windkraft Wasser aus der Tiefe fördern, erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit auf traditionellen Farmen. Diese klassischen Maschinen kommen ohne Motor aus, was nicht nur den Energieverbrauch minimiert, sondern auch den Verschleiß reduziert. Sie sind ein fester Bestandteil des ländlichen Lebens und leisten einen wichtigen Beitrag zur Viehzucht und Landwirtschaft.
Die Wasserpumpen-Windmühlen nutzen die Kraft des Windes, um Wasser aus tiefen Brunnen zu ziehen. Die gebogenen Rotorblätter der Windmühlen fangen den Wind ein und setzen eine rotierende Achse in Bewegung. Diese wird über ein Getriebe mit einer Kurbel verbunden, die die Rotation in eine auf- und abbewegende Bewegung umwandelt. An der Kurbel ist eine lange Pumpe befestigt, die als Saugstange bekannt ist und durch die gesamte Höhe der Mühle bis in den Brunnen reicht.
Unterhalb der Wasserlinie befindet sich eine Zylinderpumpe, in der ein Kolben bei jeder Aufwärtsbewegung des Gestänges nach oben gezogen und dann wieder nach unten gedrückt wird. Zwei Rückschlagventile im Zylinder verhindern, dass das Wasser zurückfließt. Bei jeder Aufwärtsbewegung wird Wasser in den Zylinder gesogen und durch ein Rohr an die Oberfläche geleitet, wo es in einem Speicherbehälter gesammelt wird.
Was sorgt für die Langlebigkeit der Wasserpumpen-Windmühle?
Im Vergleich zu modernen Windkraftanlagen haben Wasserpumpen-Windmühlen deutlich mehr Rotorblätter, die oft zahlreiche Windströme auffangen können. Dieses bewährte Design reicht bis in die 1890er Jahre zurück und ist heute bei nur wenigen Herstellern weiterhin erhältlich. Aermotor gilt als der letzte aktive US-Hersteller solcher Windmühlen.
Die Langlebigkeit dieser Technologie ist vor allem auf den geringen Wartungsaufwand zurückzuführen. Durch ein ausgeklügeltes Design selbständiger Drehrichtungen sowie eines Mechanismus, der bei starkem Wind das Rad stabil hält, sind sie sehr zuverlässig. Zudem verfügen sie über selbsschmierende Getriebe, die nur ein- bis zweimal jährlich gewartet werden müssen, im Gegensatz zu älteren Modellen, die regelmäßige Schmierung benötigten. Diese Windmühlen sind zudem so konstruiert, dass sie oft Jahrzehnte lang betrieben werden können, mit minimalem Aufwand.
