United Flight kehrt mitten im Flug um, nachdem die Besatzung mit Bluetooth-Namenalarm bedroht wurde

von gadgetadmin

Ein United Airlines-Flug nach Spanien musste nach einem Sicherheitsvorfall mitten in der Luft umkehren, als die Besatzung einen Bluetooth-Namen mit der Aufschrift „Bombe“ entdeckte. Der Flug, der mit 190 Passagieren an Bord gestartet war, kehrte dreieinhalb Stunden nach dem Start zum Newark Liberty International Airport zurück. Die Crew forderte die Passagiere auf, alle Bluetooth-Geräte auszuschalten, jedoch blieb die Funktion bei einem Gerät aktiv. In Aufzeichnungen des Fluges, die auf sozialen Medien geteilt wurden, äußerte der Pilot: „Wir kehren nach Newark zurück, weil wir einen Passagier haben, der einen lustigen Witz macht, der gar nicht so lustig ist“, und bezeichnete diesen als „dumm“ aufgrund der potenziellen Gefährdung der Flugsicherheit.

Wegen des Sicherheitsrisikos war eine Inspektion des Flugzeugs und eine erneute Überprüfung der Passagiere notwendig, was zu einer Verzögerung des Fluges bis zum nächsten Morgen führte. Der besagte Bluetooth-Name wurde letztendlich mit einem Fitbit-Gerät eines 16-jährigen Passagiers in Verbindung gebracht. Bislang wurden keine Anklagen erhoben, jedoch muss das FBI die Angelegenheit weiter untersuchen.

Es ist rechtlich nicht verboten, das Wort „Bombe“ in einem Flugzeug auszusprechen. Dennoch fällt das Verbreiten falscher Informationen über Bomben und deren Gefährlichkeit gemäß 18 USC 35 unter ein Verbrechen, wofür eine Geldstrafe von bis zu 5.000 US-Dollar oder fünf Jahre Haft drohen können — oder beides. Da der Betroffene keine direkten Drohungen ausgesprochen oder falsche Informationen verbreitet hat, könnte dieser Vorfall möglicherweise nicht unter die Definition eines Bombenschwindels fallen. Es gab jedoch in der Vergangenheit bereits zahlreiche Beispiele für Bombendrohungen, die ähnliche Verzögerungen und strafrechtliche Konsequenzen nach sich zogen.

Bombendrohungen sind seit den 1930er-Jahren weit verbreitet und erwiesen sich meistens als nicht ernsthaft. In Anbetracht der modernen Sicherheitsprotokolle an Flughäfen ist es jedoch äußerst schwierig, tatsächliche Sprengstoffe in ein Flugzeug zu bringen. Da ein echter Bombenfall katastrophale Folgen haben könnte, nehmen Sicherheitsbehörden solche Vorfälle sehr ernst. Die durch Bombendrohungen verursachten Verzögerungen und zusätzliche Landungen können erhebliche Kosten verursachen, da Flugzeuge in der Regel umgeleitet werden müssen, um sicherheitsrelevante Untersuchungen durchzuführen.

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