De gaten waar je overheen rijdt op snelwegbruggen dienen een doel

von gadgetadmin

Brücken, die dazu dienen, zwei Seiten zu verbinden, weisen häufig überraschend viele Trennungen auf – diese manifestieren sich als Spalten, über die Autofahrer fahren, was sich beim Überqueren wie ein Klotzen anfühlen kann. Diese sogenannten Dilatationsfugen sind jedoch notwendig. Sie berücksichtigen die expansions- und kontraktionsbedingten Bewegungen von Brücken aufgrund von Temperaturänderungen.

Brücken sind keine statischen, monolithischen Strukturen; sie reagieren auf unterschiedliche Wetterbedingungen, indem sie sich je nach Temperatur ausdehnen oder zusammenziehen. Ingenieure berücksichtigen diesen Vorgang durch die Verwendung des thermischen Ausdehnungskoeffizienten. Beton, das Hauptmaterial von Brücken, hat einen Koeffizienten, der zwischen 7 und 12 Millionenstel pro Grad Celsius variiert. Dies bedeutet, dass eine Temperaturänderung von 100 Grad Fahrenheit – die typischerweise zwischen den Jahreszeiten auftritt – dazu führen kann, dass eine 30 Meter lange Betonschicht sich um etwa einen halben Zentimeter verschiebt. Daher erscheinen die Fugen an Brücken im Winter größer und unebener, wenn der Beton schrumpft.

Zusätzlich müssen Brücken auch den Belastungen durch schwere Lkw, dem Absacken des Untergrunds und gelegentlichen Erdbeben standhalten. Die Lösung für all diese Faktoren ist der Einbau von Fugen zwischen den Deckenteilen oder wo eine Brücke mit der Fahrbahn in Kontakt kommt. Diese sind oft mit flexiblen Materialien wie Gummi oder ineinandergreifendem Stahl gefüllt, die sich bei Bedarf komprimieren, dehnen oder verschieben können – sowohl bei Brücken über Wasser als auch bei Autobahnviadukten.

Nicht alle Brückenspalten sind gleich

Obwohl es klar ist, dass Brückenspalten eine wichtige Funktion erfüllen, fällt auf, dass nicht jede dieser Lücken gleich aussieht. Ingenieure verwenden tatsächlich unterschiedliche Arten von Verbindungen in diesen Fugen, je nachdem, wie stark sich eine Brücke bewegen wird. Kürzere Brücken weisen geringere Bewegungen auf, was Ingenieuren erlaubt, einfachere Kompressionsdichtungen zu verwenden. Diese bestehen in der Regel aus Blöcken von Neopren-Gummi, die zwischen den Betonteilen eingelegt sind und Bewegungen von weniger als 5 cm bewältigen können, sodass sie kaum wahrnehmbar sind.

Bei Brücken mit langen Spannweiten ist der Sachverhalt jedoch anders. Da diese sich viel stärker biegen – manchmal über einen Fuß in beide Richtungen – müssen Ingenieure komplexere Verbindungsmechanismen installieren, die als modulare Verbindungen bekannt sind. Diese Systeme aus Balken und flexiblen Dichtungen arbeiten zusammen, um Bewegungen aus allen Richtungen gleichzeitig abzufangen und finden sich häufig an einigen der größten Brücken, die je gebaut wurden.

Eine andere Option für Brücken mit großen Spannweiten ist die Fingerplattentechnologie. Diese besteht aus zwei Kammsystemen mit metallischen Zähnen, die sich gegenseitig greifen und gleiten, sobald sich die Brücke verschiebt. Der Vorteil dieser Konstruktion liegt in der einfacheren und kostengünstigeren Installation im Vergleich zu modularen Verbindungen. Sie haben jedoch auch Nachteile, da Wasser und Straßenverschmutzung durch die „Zähne“ eindringen können, und sie sind merklich lauter, insbesondere beim Überfahren.

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