Die aktuellen Veränderungen im Bereich des kostenlosen WLANs an Bord erfordern von Fluggästen von United Airlines und American Airlines eine Anpassung. Beide Fluggesellschaften haben ihre Kooperation mit T-Mobile beendet, was dazu führt, dass das zuvor kostenlose WLAN-Angebot nicht mehr verfügbar sein wird. Dieser Wechsel erfolgt zugleich mit steigenden Ticketpreisen, verursacht durch ansteigende Kerosinpreise, und weiteren Gebührenerhöhungen.
Wie auf der Webseite von T-Mobile zu vernehmen ist, wurden sowohl United als auch American von der Liste der unterstützten Airlines entfernt. Dies geschieht in einer Phase steigender Fliegerpreise und verteuerter Gebühren für aufgegebenes Gepäck, wie beispielsweise die Erhöhung der Gebühr für das erste Gepäckstück bei United auf 45 US-Dollar.
United und American klären ihre WLAN-Situation
T-Mobile selbst bietet kein WLAN an, sondern verbindet lediglich seinen Namen mit der Dienstleistung, die tatsächlich durch Gogo Inflight bereitgestellt wird. Diese Korrespondenz hat zu Bedenken geführt, dass Gogo möglicherweise nicht mehr die gewünschte Verbindungsqualität liefern kann. Daher haben beide Fluggesellschaften beschlossen, mit anderen Internetanbietern zusammenzuarbeiten, um ihren Fluggästen eine bessere WLAN-Erfahrung zu bieten.
Für United Airlines steht eine Partnerschaft mit Starlink von SpaceX bevor, wobei der erste Flug mit Starlink-Ausrüstung für Oktober 2025 geplant ist. Um Zugriff auf das WLAN zu erhalten, müssen Passagiere eine kostenlose MileagePlus-Mitgliedschaft einrichten. American Airlines hat derweil einen Vertrag mit AT&T unterzeichnet und erfordert ebenfalls ein kostenloses AAdvantage-Konto für den WLAN-Zugang, mit einer angestrebten Implementierung bis Mitte 2026.
In einer Zeit, in der zahlreiche US-Fluggesellschaften WLAN, entweder kostenlos oder gegen Gebühr, anbieten, haben United und American ein Interesse daran, diesen Dienst weiterhin anzubieten. Die Entwicklung ihrer Partnerschaften mit Starlink und AT&T wird zeigen, wie sie sich in Abgrenzung zu den zuvor bestehenden Vereinbarungen mit T-Mobile behaupten können.
